Sonjuschka – Gazmend Freitag

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Gazmend Freitag: Sonjuschka, 2015, Kreide und Bleistift auf Papier, 61 x 86 cm.

Gazmend Freitag der sich auf wundervolle Aktzeichnungen und Aktmalereien versteht geht in seiner Zusammenarbeit mit verschiedensten Künstlern noch einen Schritt weiter – die Künstler selbst werden zu einem bestechenden Kunstwerk. Die Einzigartigkeit wie Freitag die Seele des Künstlers erfasst ist ihm eigen und zeichnet ihn in seinem Schaffen im höchsten Grade aus.

Der Maler Gazmend Freitag befasst sich intensiv mit den weichen Linien des weiblichen Körpers und der Ausstrahlung/Charakter seiner Modelle. Freitag ist ein Meister in der Darstellung, die an Sanftheit und Ausdruck ihres Gleichen sucht. Fast scheint es, als würde ein goldenes Strahlen von den einzelnen Werken ausgehen. Als Muse hat sich wiederum Künstlerkollegin und Mitbegründerin des „Goldenen österreichischen – albanischen Duos„, Sonjuschka, gefunden. Das Künstlerduo steht für Verbindendes zwischen den Kulturen durch Kunst. Wie schon auf vielen gemeinsamen Ausstellungen gesehen, herrscht zwischen den Künstlern eine auf erbauende Synergie – das Menschliche und die Kunst stehen im Vordergrund. Die österreichische Künstlerin sieht es als besondere Ehre von Freitag als Akt abgebildet zu werden – denn Akt ist nicht gleich Akt. Freitag überzeugt in seinen Werken durch seine Fähigkeit das Modell in all seiner Natürlichkeit, mit Respekt und eben diesem sanften, goldenen Strahlen darzustellen. Hier sehen wir Kunst auf höchster Stufe.

Das erste Bild dieser Reihe stellt die Künstlerin Sonjuschka dar, wie Gott sie schuf. Ganz Frau, einer Loreley gleich sieht man sie auf einem Felsen. Fast kann man das Meer dahinter erahnen, ja beinahe schon hören wie die Wellen sanft gegen die Felsen rollen. Freitag hat ein außergewöhnliches Werk geschaffen, welches auch von seiner freundschaftlichen, wie künstlerischen Verbindung zu Sonjuschka spricht, ein Kompliment auf Papier, mit Kreide gemalt – ein Kompliment wie es schöner nicht sein kann.

Einst im Rosengarten blühten viele der seidigglänzenden Damen schön, von weiten, von den Hügeln und von den Wassern konnte man sie sehn. Eine, ganz im Schatten, ließ ganz matt ihr Köpflein hängen, ihre noch grünen Blätter schienen in der Sonne zu versengen, Röslein, Röslein, recke dein Haupt, strecke dich, blühe, sei du selbst in deiner Haut. So schön, so duftig zart, das ist sie – die Einzige in ihrer Eigenart.

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