Monat: September 2015

ARTIST BIOGRAPHY

Artist Biography Gazmend Freitag was born in 1968 in Pataqani i Poshtem, Kosovo. His artistic talent was already evident when he was a child. Political changes in long-oppressed Kosovo, along with the closure of the University of Pristina, where he was studying at the Faculty of Law, prompted him in 1990 to flee to Germany, where he remained until 2003. While there, he returned to what had been his childhood passion – art. Since 2004 he has lived in Linz, Upper Austria and has had his work shown in national and international exhibitions and art fairs. His favorite subjects are femininity, nudes, still lifes, landscapes and portraits. Much of his artwork has been inspired by such well-known artists as Pablo Picasso and Albanian-Italian painter Maler Ibrahim Kodra. In addition, he maintains a lively exchange with colleague artists. Freitag understands how to transpose sensitively the landscapes of his homeland or motifs from mythology to his oil paintings and his ink and pencil drawings. Many of his works embody the “beautiful moments” the artist cherishes in the …

GAZMEND FREITAG & LISA GRÜNER

  Gazmend Freitag (1968) Gazmend Freitag wurde 1968 in Pataqani i Poshtem im albanischen Kosovo geboren. Sein zeichnerisches Talent offenbarte sich schon in der Kindheit. Politische Veränderungen im unterdrückten Kosovo, die Schließung der Universität in Prishtina bewogen ihn, als Student an der Juristischen Fakultät 1990 nach Deutschland zu emigrieren, wo er bis 2003 blieb. Dort widmete er sich wieder seiner Kindheitspassion, der Kunst. Seit 2004 lebt er in Linz (OÖ) und ist seither in nationalen und internationalen Ausstellungen und Kunstmessen vertreten. Seine bevorzugten Themen sind Weiblichkeit, Akt, Stillleben, Landschaft und Portrait. Viele bekannte Künstler wie Pablo Picasso oder der albanisch-italienische Maler Ibrahim Kodra haben ihn inspiriert. Darüber hinaus pflegt er regen Austausch mit Künstlerkolleginnen und -kollegen. Gazmend Freitag versteht es, die Landschaften seiner Heimat oder Motive aus der Mythologie in Ölmalerei, Tusche und Bleistift feinfühlig umzusetzen. Viele der Werke verkörpern die „schönen Momente“, die der Künstler im Stil der Klassischen Moderne im Wechselspiel zwischen Impressionismus und Expressionismus festhält.   Lisa Grüner (1976) Mag. Lisa Grüner wurde 1976 als Galeristentochter geboren. Sie ist in Linz, umgeben …

ART & FLIGHT – CURSED

ART & FLIGHT – CURSED They find themselves on a railway siding, sitting there with no idea where to go. It really doesn’t matter as there’s no destination in front of them. For two weeks now they’ve been wearing the clothes they had on the day they fled; there was no time left to change or even to pack anything. They wear designer clothing and normal shoes. From the outside they don’t look a bit like anyone who had to hurry away from their home, leaving everything behind. There just wasn’t a lot of time to think about what to put on when they were suddenly told to get out now. They had left everything behind, everything they had ever created in their lives. It wasn’t very much, but for them it was valuable. An entire life, lots of personal belongings, witnesses to special moments, gifts, heirlooms, all their works, drawings and paintings. Everything, everything was left behind to face an uncertain fate. Now sitting in the dark, there is nothing for them except the …

GAZMEND FREITAG & LISA GRÜNER: KUNST & FLUCHT. EIN FLUCH.

KUNST & FLUCHT. EIN FLUCH. Sie finden sich plötzlich an einem Abstellgleis wieder, sie sitzen da und wissen nicht wohin. Es spielt auch keine Rolle, denn sie haben kein Ziel vor sich.  Sie tragen seit zwei Wochen das, was sie am Tag ihrer Flucht, anhatten, zum Umziehen oder Packen blieb keine Zeit. Sie tragen Markenkleidung und normale Schuhe. Sie sehen nicht aus, wie jemand, der fluchtartig sein Zuhause verlassen hat. Sie hatten überhaupt nicht viel Zeit, darüber nachzudenken, was sie denn jetzt anziehen könnten, als es plötzlich hieß, nichts wie weg. Sie ließen alles hinter sich, alles was sie in ihrem Leben geschaffen hatten. Das war nicht viel, aber für sie war es wertvoll. Ein ganzes Leben, viele persönliche Dinge, Zeugen besonderer Momente, Geschenke, Erbstücke, all ihre Werke, Zeichnungen und Malereien. Alles, alles blieb zurück, einem unbestimmten Schicksal ausgesetzt. Jetzt hier im Dunkeln gibt es nichts außer dem Moment. Sie sind zu zweit, allein mit sich. Müde, leer und mit einem dumpfen Gefühl im Magen. Es könnte Hunger sein, aber auch tiefe Traurigkeit, die langsam …

SANDRA OELSCHLÄGER BY GAZMEND FREITAG

  Mit dem Portrait von Frau Sandra Oelschläger vom Axiomy Verlag liefert der Künstler Gazmend Freitag wieder einen gelungenen Beweis für sein großes Können als Zeichner. Die Hauptgesichtszüge einzufangen, die Aura wiederzugeben und die richtige Stimmung ins Bild zu bringen – diese Mischung macht es für ihn spannend, Portraits zu gestalten. Sie unterscheiden sich von den Fotografien, indem Gazmend Freitag zwar die typischen Merkmale betont, sie aber realistisch und künstlerisch-realistisch umsetzt. Dabei versucht er einerseits, das Modell so wiederzugeben, wie er es vor sich hat, andererseits nimmt er sich die Freiheit, einige Details zu ändern und verschiedene Stile auszuprobieren. Das Resultat ist dann nicht die 1:1 Abbildung, sondern der Blick „dahinter“ – in die Seele eines Menschen! Ursula Pfeiffer kunst-projekte AXIOMY VERLAG: http://www.axiomy-verlag.de/ Meinbezirk.at: http://www.meinbezirk.at/linz/leute/gazmend-freitag-und-das-sanfte-wesen-von-sandra-oelschlaeger-d1760124.html

ERICH RUPRECHT

„Die Anfänge der privaten Kunstgalerien gingen auf vier junge Künstler zurück, die im Schabledergut auf dem Pöstlingberg gewohnt hatten und im Juli 1958 zum ersten Mal in Räumen in der Ottensheimer Straße 16 als Künstlergruppe Schableder ihre Werke ausstellten. Es waren die Bildhauer Josef Fischnaller und Erich Ruprechter, der Maler Engelbert Kliemstein und der Grafiker Otto Bejvl. Ein neuer Ausstellungsort war von der rührigen Künstlergruppe ausfindig gemacht worden: Die Tanzschulräume im Hinterhof Landstraße 21, bevor dort die alten Bauten dem neuen Großkaufhaus Platz machen mussten. Die am 8. April 1960 von mir eröffnete große Ausstellung Erich Ruprechters mit farbkräftigen Landschaften, Stilleben und auch Aktbildern in Form von Triptychen, „Märchenbildern für Erwachsene“, Studienbildern usw. erregte Anstoss. „Das Erkannte wird jeweils klar und zwingend formuliert und ohne falsche Rücksichten mitgeteilt“, sagt Kliemstein in dem Miniatur-Katalog. Auf eine Anzeige hin beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft zwölf Bilder, der Pornographie-Prozess vor dem Landesgericht ging 1961 nach Freispruch von Ruprechter und Kliemstein noch in die zweite Instanz, 1962 wurde Ruprechter verurteilt, die Bilder wurden für verfallen erklärt. Wie belastend ein derartiges Vorgehen …