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Gazmend Freitag und Franz Dobusch

Gazmend Freitag mit Altbürgermeister von Linz Franz Dobusch! Linz, 28.03.2019.
© Gazmend Freitag

Vielleicht wird es doch noch etwas mit meinem Wunsch, den Altbürgermeister Franz Dobusch im Öl zu verewigen. Zumindest habe ich ihn heute zufällig in Linz getroffen- eine nette Begegnung, über die ich mich freue.

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Gazmend Freitag und Altbürgermeister von Linz Franz Dobusch! Linz, 28.03.2019. 
© Gazmend Freitag

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Linzer Maler will unendlicher Geschichte rund um das Porträt des Linzer Altbürgermeisters nun endlich ein Ende setzen!

Gazmend Freitag mit Portrait von Franz Dobusch in seinem Linzer Atelier, 2019.  Photo: Johann Traunwieser

Gazmend Freitag hofft auf den Auftrag seines Lebens: ein Porträt des Linzer Altbürgermeisters Franz Dobusch. „Wenn er will, verewige ich ihn in Öl“, sagt Freitag.

Die Lücke in der Gemäldegalerie des Renaissance-Saals im Alten Rathaus klafft schon seit mehr als 5 Jahren. Nun wollen die Linzer Grünen Nägel mit Köpfen machen. Der Gemeinderat beschloss im März 2019 einstimmig, dass auch Altbürgermeister Franz Dobusch mit einem Porträt verewigt werden soll.

Der aus dem albanischen Kosovo stammende und in Linz lebende Maler Gazmend Freitag, der schon lange ein großer Fan von Dobusch ist, hatte – wie auch in der Gratiszeitung „heute“ zu lesen war – 2016 als erster die Initiative ergriffen und eine Porträt-Skizze des Linzer Altbürgermeisters angefertigt. Das überaus großzügige Angebot, diese Kreidezeichnung auch gratis zur Verfügung zu stellen, ist nach wie vor aufrecht!

Dass das noch immer nicht gemalte Porträt jetzt wieder im Gespräch ist, weckt bei Gazmend Freitag die Hoffnung, auserkoren zu werden, ein Gemälde des Linzer Altbürgermeisters anzufertigen. So ein Auftrag wäre für ihn jedenfalls eine große Ehre!

Es ist also nach wie vor spannend, wie sich Dobusch entscheidet und an wen nun der Auftrag für die Galerie der Linzer Ex-Stadtchefs vergeben wird.

18. März 2019 © Ursula Pfeiffer kunst-projekte

 

Skanderbeg in Kruja – Gazmend Freitag

Gazmend Freitag: Skanderbeg in Kruja, 2013, Bleistift auf Papier,  59.4 x 42 cm

Diese Grafik öffnet ein Fenster in die frühe Geschichte der Albaner und ihren Nationalhelden Gjergj Kastrioti, der 25 Jahre lang in den albanischen Grenzgebieten dem Vordringen des Osmanischen Reiches in Richtung Westeuropa Widerstand bot.

Kulla in Prizren – Gazmend Freitag

Gazmend Freitag: Kulla in Prizren, 2013, Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm

Prizren, nach dem Regen kommt die Sonne. Dieses Bild zeigt die traditionelle Architektur von Prizren. Im Hintergrund sieht man aber ein neues Gebäude, die rasante Entwicklung der Stadt wird dargestellt. Das Paar, Hand in Hand, befindet sich noch zwischen diese zwei Welten, bewegt sich aber eindeutig Richtung Moderne.

Linzer Künstler will Dobusch-Portrait zum Nulltarif spenden!

Gazmend Freitag mit Portrait von Franz Dobusch in seinem Linzer Atelier, 2019. 
Photo: Johann Traunwieser

Vor über fünf Jahren trat Franz Dobusch als Bürgermeister ab. Die Tradition will es, dass im Renaissance-Saal der Stadt Linz Porträts alle ehemaliger Stadtoberhäupter hängen, das Bild von Dobusch fehlt aber immer noch. Ausgerechnet die Die Grünen Linz fordern jetzt per Gemeinderatsantrag, ein Bild des Ex-Bürgermeisters um teures Geld zu beauftragen.

Der Linzer Künstler Gazmend Freitag will der Stadt sparen helfen – er malte Dobusch und würde das Portrait zum Nulltarif zur Verfügung stellen. Einem geschenkten Dobusch – äh, Gaul schaut man nicht ins Maul. Oder? 🐴

franz dobusch

Gazmend Freitag: Franz Dobusch, 2016, Kreide und Bleistift auf Papier, 59,4 x 42 cm

An der Donau – Gazmend Freitag

Gazmend Freitag in der Galerie Artinnovation in Innsbruck, 2019. Photo: Joe Leitner

Seit neuestem ist Gazmend Freitag in seiner adoptierten Heimatstadt Linz unterwegs, um Szenen aus dem Alltag seiner Bewohner festzuhalten. Hier präsentiert sich die Stadt in Gestalt einer fröhlichen jungen Frau, die für sich im Grün nahe der Donau eine Lese-Oase entdeckt hat.

Text: Monika Grill

Das rote Bett – Gazmend Freitag

Gazmend Freitag: Das rote Bett, 2014, Öl auf Leinwand, 100 x 120 cm

Grün und Weiß formen die Bühne, auf der eine junge Frau in ihren Gedanken verloren scheint. Betrachten wir sie vor oder nach dem Liebesakt? Klare Formen und ausgiebig eingesetzte Farben vermitteln den Eindruck von starken Gefühlen. Die Winkel des Bettes und des Körpers stellen den Betrachter direkt in die Mitte der Szene. Gleichzeitig suggerieren die Neigung des Kopfes und der Gesichtsausdruck eine Nachdenklichkeit, die im Widerspruch zum Geschehen wirkt. Ein meisterhaftes Gemälde im Stil des Post-Impressionismus.

Text: Monika Grill